Die Gemeinde La Oliva

 

Die Gemeinde La Oliva nimmt den nördlichen Teil Fuerteventuras ein. Das beliebte Urlaubsziel Corralejo gehört zur Gemeinde La Oliva. Die benachbarte, unbewohnte Insel Los Lobos ist ebenfalls Teil der Gemeinde und gilt als beliebtes Ausflugsziel, das mit der Fähre von Corralejo aus erreichbar ist. Der Verwaltungssitz der Gemeinde ist La Oliva. Weitere Gemeindeteile sind Villaverde, Lajares, Parque Holandes, El Cotillo, Tindaya, El Roque, Vallebron, Caldereta und Majanicho.

 

La Oliva


Der Ort La Oliva ist der Verwaltungssitz der Gemeinde – früher war der Ort der Hauptsitz einiger Militäroberhäupter, einige historischen Gebäude aus dieser Zeit können in La Oliva bewundert werden. Ein schöner Blickfang des Ortes ist die dreischiffige Kirche Iglesia de Nuestra Senora de la Candelaria, die mit einem beeindruckenden Glockenturm aufwarten kann. Im Zentrum des Ortes laden Restaurant und Cafes zu einem angenehmen Aufenthalt ein.


Villaverde


Der kleine Ort im Norden Fuerteventuras liegt in der Nähe des Ortes La Oliva und strahlt eine enorme Ruhe aus. Mit dem Auto sind die berühmten Dünen von Corralejo in etwa 10 Minuten erreichbar. Villaverde verfügt über ein paar Restaurants und kleine Supermärkte – Massentourismus ist hier nicht zu erwarten.


Lajares


Der beschauliche Ort Lajares liegt zwischen La Oliva und El Cotilla. Bereits von weitem kündigt sich der Ort mit seinen beiden, gut erhaltenen Windmühlen an. Früher waren Windmühlen im Norden Fuerteventuras stark verbreitet, mit dem Rückgang der Landwirtschaft wurden viele abgeschafft. Lajares ist ein Anziehungspunkt aufgrund der dortigen Kunsthandwerksschule und dem zugehörigen Souvenirladen.


Parque Holandes


Der Ort Parque Holandes liegt an der Nordostküste Fuerteventuras zwischen Corralejo und der Hauptstadt Puerto del Rosario. Der Namen der Siedlung geht auf einen holländischen Architekten zurück, der diese entworfen hat.


El Cotillo


El Cotillo ist ein beschaulicher Küstenort im Nordwesten Fuerteventuras. Fernab von den großen Touristenzentren bietet El Cotillo eine bezaubernde Ursprünglichkeit in den kleinen und engen Gassen des Hafenviertels. In El Cotillo präsentiert sich den Urlaubern ein Einblick in das traditionelle Leben auf Fuerteventura. Der ruhige und langsam wachsende Urlaubsort ist bei Surfern und anderen Wassersportlern bereits sehr beliebt wegen des stetigen Windes und der hohen Wollen. Wanderungen, Radtouren oder Kajaktouren ermöglichen den Urlaubern die Entdeckung der Faszination der Umgebung. Für Sonnenhungrige und Badeurlauber bieten sich einsame Naturstrände mit feinem, hellen Sand in El Cotillo an. Trotz der Schönheit der Strände sollte die Gefahr des Badens und Schwimmens an der Westküste Fuerteventuras nicht unterschätzt werden.


Tindaya


Der Ort Tindaya hat keine direkten Strände, da er im Inselinneren liegt. Dennoch können die Urlauber von Tindaya aus zu wunderschönen Buchten an der Westküste gelangen. Die herrlichen Tindaya-Strände sind eher schwer über unbefestigte und steinige Strecken erreichbar – Vorsicht bei Mietwagen, denn viele Autovermieter schließen die Fahrzeuge für Off-Road-Strecken bei der Versicherung aus.


El Roque


El Roque ist ein kleines Dorf, das auf einem Felsen in 30 Metern Höhe über dem Meeresspiegel liegt. Schmale Gassen und verschachtelte Häuser prägen den kleinen, malerischen Ort.


Vallebron


Vallebron war früher ein wasserreiches Tal auf Fuerteventura – noch heute gehört Vallebron zu den wenigen Regionen auf der Kanareninsel, wo grüne Terrassenfelder mit Gemüse und Bäumen einen herrlichen Kontrast zu der kargen und steinigen Landschaft bilden. Vallebron ist von einer wundervollen, ländlichen Idylle geprägt, die zu Wanderungen und Spaziergängen einlädt.


Caldereta


Caldereta ist ein winziges Dorf in der Nähe von La Oliva.


Majanicho


Majanicho ist eine winzige Siedlung an der Nordküste Fuerteventuras.


Übernachten in der Gemeinde La Oliva


In der Gemeinde La Oliva werden Fincas im Rahmen von Pauschalreisen der Reiseveranstalter angeboten. Ferienwohnungen, Hotelzimmer oder Fincas können ebenfalls direkt vor Ort gesucht werden oder bei der Planung der Reise auf eigene Faust online vorab reserviert werden.


Infrastruktur


Das Straßennetz ist zwischen La Oliva und Corralejo und entlang der Ostküste gut ausgebaut – die Straßen zu den Orten an der Westküste sind oftmals klein und schmal. Einige der Highlights an der Westküste sind nur über steinige Wege zu erreichen. Einige Teile der Gemeinde – vor allem die beliebten Urlaubsziele – sind touristisch gut erschlossen und bieten öffentliche Busverbindungen in regelmäßigen Abständen. Der Hafen von Corralejo nimmt eine wichtige Position als Fährhafen ein, von dem Verbindungen nach Los Lobos und Lanzarote bestehen.


Sehenswertes


Der im 17. Jahrhundert erbaute Herrensitz Casa de los Coroneles liegt am Ortsrand von La Oliva. Der spanische Kolonialstil, zu dem prächtige Holzbalkone gehören, und seitliche Türme mit Zinnen prägen das Bauwerk, das unter Denkmalschutz steht. In dem leer stehenden Gebäude ist von der Kanarischen Regierung geplant, ein Museum mit historischem Archiv einzurichten.
Das Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla befindet sich im Kornspeicher Casa de la Cilla und lädt zu Besichtigungen ein.
Die Höhle Cueva del Llano de Villaverde ist ein Highlight in der Gemeinde.
Inseltypische Produkte können im Museo Casa Marco in Villaverde erworben werden, wie zum Beispiel Maulbeermarmelade, Kaktuslikör, Feigen, Ziegenkäse und Töpferarbeiten.